Neue Wohngruppe in Alba Iulia

Marius, der Betriebsleiter der verschiedenen Heimeinrichtungen der Region und Nicoleta, unsere Koordinatorin vor Ort, holten uns heute Vormittag in unserem Hotel ab. Wir besichtigten ein neu eröffnetes Wohnheim für zehn junge Menschen mit einer geistigen und psychischen Beeinträchtigung. Das Haus ist schön und wurde sinnvoll und behindertengerecht umgebaut. Auch hier fiel uns auf, dass keine Art von Betätigungsmöglichkeit besteht. Nur ein junger Mann hat ein Ämtli: er ist Schlüsselchef und darf jeweils das grosse Eingangstor öffnen. (Wir kannten ihn, da er im vergangenen Jahr noch in der psychiatrischen Klinik in Galda de Jos lebte.)

Einige BewohnerInnen hielten sich im betonierten Bereich vor dem Haus auf.  Andere Leute sassen in der Stube vor dem TV und schauten einen typischen Folkloremusikkanal. Dazu klatschten heftig in die Hände. Hinter dem Haus gibt es ein grosse schöne Grassfläche. Wir wurden angefragt, ob wir vielleicht im nächsten Jahr einen Gartenplatz mit einer Schaukel und einer Sitzbank ermöglichen könnten. Das ist eine tolle Idee. Dafür braucht es jetzt aber noch ein paar Abklärungen…

Zum Mittagessen wurden wir in die psychiatrische Klinik eingeladen. Kartoffelstock, Krautsalat und Poulet – mmmhhh! Dabei lernten wir eine der beiden Psychiaterinnen kennen und hatten interessante Diskussionen. Mit einigen KlinikbewohnerInnen kamen wir bereits ins Gespräch. Sie freuen sich auf den morgigen Spieltag mit den Materialien, die wir im vergangenen Jahr gebracht haben.

Foto1 Haus_VorderseiteGarten  IMG_5980 Mittagessen

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Ankunft in Rumänien 

Pünktlich von Paul, unserem Fahrer und Übersetzer abgeholt, fuhren wir gleich nach unserer Ankunft durch die herrlich grüne Landschaft zur psychiatrischen Klinik in Galda de Jos. Dort wurden wir bereits vom Klinikleiter und von zwei Pflegefachfrauen erwartet.

Da wir bereits einen Termin in der Bettwarenfabrik in Sebeš hatten, mussten wir sofort weiterziehen. Die Beratung der beiden Pflegefachfrauen bei der Auswahl der passenden Bettdecken war sehr hilfreich und sinnvoll. Die Fabrikbesitzerin hat uns sehr herzlich empfangen und durch die Fabrik geführt. Nach einer ausführlichen Produktepräsentation, konnten wir eine tolle Auswahl an Decken und verschiedenen Stoffen treffen. Es hat uns viel Spass gemacht, aus den doch etwas speziellen Stoffsujets ein Sortiment zusammen zu stellen. (Wir haben uns erfolgreich gegen die div. Tiger- und Leopardenmuster gewehrt…) Da die finanzielle Abhandlung mit ca. 10 Unterschriften etwas mehr Zeit in Anspruch nahm, wurden wir mit gesüsstem Kaffee und Baumnüssen bei Laune gehalten.

Unsere Bestellung:

– 210 Bettdecken (für jede/n KlinikbewohnerIn eine Decke)

– 70 silikonbeschichtete Leintücher (für Patienten mit Inkontinenz)

 – 110 Bettbezug für die Bettdecken

Einen ersten grossen Teil der bis dahin angefertigten Bettwaren, dürfen wir bereits am Montag Nachmittag in Empfang nehmen und den PatientInnen überreichen. Wir freuen uns darauf!

Zufrieden über den gelungenen ersten Tag haben wir uns in einem netten Hotel in Alba Iulia einquartiert. Wir sind müde… Gute Nacht.

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Wir sind ein Verein!

Die Statuten sind gesetzt, das Gründungsprotokoll ist unterschrieben.
Wir freuen uns, dass wir unter dem Namen „Noroc“ zu einem Stück Wohlbefinden und Glück in rumänischen Heimen beitragen dürfen.

Vielen Dank all unseren grosszügigen Spenderinnen und Spendern, die uns darin unterstützen!

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Wollsocken

Wollsocken

Eine liebe Bekannte hat mir spontan 9 Paar warme Wollsocken für Heimbewohner der Psychiatrie in Galda de Jos gestrickt. Vielen herzlichen Dank! Ich freue mich, diese im Mai zu übergeben 🙂

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Spendenaufruf

Spendenbrief_2015

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Abschied

Der letzte Tag unseres Projektes im 2014. Morgen geht es wieder nach hause.
Es hat sich total gelohnt, dass wir heute nochmals in die psychiatrische Klinik gehen konnten. Durch mehrmalige Besuche in Galda de Jos sind uns der Betrieb und die Patienten vertraut.
Viele Bewohnerinnen und Bewohner kennen uns schon und auch wir sie. Auch das Personal ist uns nicht mehr unbekannt, so konnten wir heute unkompliziert gleich miteinander an die Arbeit gehen.

Mit einigen Patienten und den Mitarbeitern bildeten wir zwei Gruppen, mit dem Ziel, nochmals in Ruhe die Spiele und das Mal-& Werkmaterial auszuprobieren. Es war eine konzentrierte und fröhliche Stimmung. In der gemeinsamen Arbeit konnten wir mit den Fachpersonen verschiedene Möglichkeiten der Umsetzung anschauen.
Wir haben ein gutes Gefühl, dass unser Besuch Anklang gefunden hat. Wir freuen uns, dass unsere Inputs von allen Beteiligten offen angenommen wurden und dass einige Anregungen gerne weitergeführt werden.

In Gesprächen in den heutigen Kleingruppen wurde uns von den Patienten immer wieder mitgeteilt (erstaunlicherweise oft in englisch, französisch oder gar deutsch), dass die herzliche Stimmung sehr geschätzt werde. Mehrmals wurden wir gefragt, ob und wann wir wieder kommen.

Unser Aufenthalt in Rumänien war intensiv und hoffentlich für alle etwas noroc.
Danke nochmals für eure Anteilnahme und Unterstützung!

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Sonntagsmesse in der orthodoxen Kirche

Heute war wieder ein wunderbarer Herbsttag! Nur freudig war der Tag jedoch auch nicht. Aber nun mal eins nach dem andern…

Wir besuchten die Orthodoxe Messe in der Klinik. Viele Patienten haben sich sehr gefreut, dass wir kamen. Gewisse Messerituale fanden wir etwas befremdend (bei persönlichen Begegnungen können wir dies noch etwas genauer ausführen).

Dann ging es wieder auf die Reise. Auf dem Weg stiess Marius, der operative Leiter aller Institutionen des Kreises Alba zu uns. Wir kennen Ihn vom letzten Jahr und schätzen sein riesiges Engagement sehr. Auf halber Strecke besuchten wir das Heim, welches wir im vergangenen Jahr besucht haben. Martina brachte einige Kleider für Petronella, eine der Heimbewohnerinnen. Das Wiedersehen war äusserst freudig.
Etwas frustrierend war, festzustellen, dass das letztjährig gebrachte Material nicht ganz so eingesetzt wurde, wie wir es uns gewünscht hätten. Leider ist der Personalmangel ein erschwerendes Hinternis.

Bei einem anschliessenden Mittagessen mit Marius, Nicoleta und Anka (der Psychologin aus Galda de Jos) versuchten wir, gegenseitige Wünsche und Erwartungen bezüglich unseres Projektes zu klären. Wir sind ein gutes Stück weiter gekommen.

Die grosse Überraschung des Tages erwartete uns in Baia de Aries. Dort wurde mit Geld von der Weltbank innerhalb eines Jahres ein neues Heim nach europäischen Standart (in allen Belangen behindertengerecht) erbaut. Seit drei Wochen wohnen dort 43 BewohnerInnen, die von der überfüllten Psychiatrie in Galda de Jos dorthin verlegt wurden. Das Heim inkl Umgebung ist freundlich gestaltet und die Heimleitung sowie das Personal arbeitet sehr motiviert. Wir sind beeindruckt!
Eine Spielbox, eine Werkbox, ein Tischtennis-Tisch sowie ein robuster Töggelikasten haben wir heute dem Heim übergeben. Die Freude war riesig.

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