Ein glücklicher Spieltag

Welch ein Tag…!
Das Moto für unseren Einsatz in Rumänien, situativ zu handeln, hat sich voll bewährt.
So müde wie wir jetzt im Moment sind, wollen wir die Eindrücke kurz sammeln und aufzählen:

Viele intensive Begegnungen, viele Umarmungen und Begrüssungen, Freude, Aufregung, viel Flexibilität im Ablauf des Tages und vor allem sehr viele fröhliche Gesichter.
Während Paul im zweiten Stock, wo die Männer zu Hause sind, den Tischtennis-Tisch zusammenbaute und im zweiten Stock die Kuckucksuhr für die Frauen aufhieng, überlegten wir eine kreative Umsetzung unseres Spielvormittags.
Zusammen mit einer jungen Psychologin und zwei Bewegungsfachmännern bauten wir kurzerhand einen Raum zweckmässig um und los gings. Im Nu war der Raum voll mit spielfreudigen HeimbewohnerInnen.
Wir begannen Step by Step mit einfachen Spielen wie Vier-Gewinnt, Memory, Jenga, Eile mit Weile. Wir können euch sagen: eine gute Stimmung war sofort im Raum.
Im Laufe des Vormittags probierten wir weitere Spiele aus, auch im Freien, wie beispielsweise Boccia, Badminton, Luftballon-Tennis usw. Ein wichtiger Teil der Arbeit war auch, dem Personal zu vermitteln, dass das Mitmachen bei solchen Aktivitäten eine wesentliche Motivation für die Patienten bedeutet.

Nicoleta hat uns eingeladen, eine weitere Institution – welche ebenfalls zum Kreis Alba gehört – zu besuchen. In diesem Heim wohnen 19 Jugendliche, die aus diversen Gründen dort ihr zu Hause finden. Sie zeigten uns stolz, ihre etwas unterkühlten und sehr bescheiden eingerichteten Zimmer.
Ein Teil unseres Transportes, war für dieses Wohnheim bestimmt: Tischspiele, Fussballtisch und Farben. Wir verbrachten ein paar fröhliche Spielstunden miteinander.

Jetzt gehen wir schlafen… gute Nacht.

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Psychiatrie in Galda de Jos

Früh morgens hat uns Nicoleta in unserer Unterkunft abgeholt.
Bevor wir in die Klinik nach Galda de Jos fuhren, hat uns der Generalmanager aller Heime des Kreises Alba, Herr Cirilla, zum Empfang eingeladen. Ihm war wichtig, uns mitzuteilen, wie sehr er unser Engagement schätze. Im Gespräch haben wir einige Hintergründe, Tatsachen des Heimlebens und Bedürfnisse der BewohnerInnen erfahren.

Nach dem Besuch fuhren wir nach Galda de Jos.
Die Klinik steht etwas ausserhalb des Dorfes auf einem Hügel. Die grosszügige Anlage ist in sehr schlechtem baulichen Zustand. Das Dach wird jedoch zur Zeit renoviert.
Der Klinikdirektor hat uns nach der Ankunft durch die Klinik geführt und Teile gezeigt, welche wir im vergangen Jahr noch nicht gesehen haben. Dabei wurden wir von diversen Patienten wieder erkannt und mit viel Freude begrüsst.
Beim Rundgang ist uns wieder aufgefallen, dass sehr viele Leute in einem Zimmer untergebracht sind. Die Klinik ist stark überbelegt…
Beim Entladen der vielen Kisten ist uns eine Betreuerin mit sieben Heimbewohnern zu Hilfe. Mit viel Freude wurden die Ärmel hochgekrempelt um uns beim Ausladen zu helfen.
Nach diesem Kräfteakt kam als erstes die rumänische Gastfreundschaft zum Zug: Das Mittagessen wurde serviert. Zum Kaffee kamen sechs Betreuerinnen dazu, welche wir in den nächsten Tagen beim Einsatz der Materialien miteinbeziehen.
Vorerst haben wir den Inhalt der Kisten gemeinsam gesichtet und vorgestellt. Zum Spielen kamen wir heute leider noch nicht… Die Mühlen mahlen hier etwas langsamer als wir es gewohnt sind. An diesen Rhythmus müssen wir uns anpassen.

Wir freuen uns sehr, morgen das mitgebrachte Gut mit den KlinikbewohnerInnen und BetreuerInnen auszuprobieren.

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Ankunft in Rumänien

Paul Salzmann, unser Chauffeur vor Ort, hat uns samt Transportgut pünktlich um die Mittagszeit am Flughafen in Cluj  abgeholt. Es ist alles gut und einwandfrei über die Grenze gekommen.
Als erstes sind wir zu einem riesigen Warenhaus mit Sport-Shop gefahren, um einen Tischtennis-Tisch für die Klinik zu kaufen. Diesen wünschen sich die Bewohner der Klinik seit langem. Es hat einigen Aufwand gebraucht, dieses überdimensional grosse Paket im Anhänger unterzubringen.

Nach einer zweistündigen Reise Richtung Süden, bei schönstem Spätsommer-Wetter, sind wir an unserem Ziel Alba Iulia angekommen.

Morgen früh treffen wir uns mit Nicoleta, unserer Projektpartnerin in Rumänien. Sie spricht fliessend Englisch, was uns für die weitere Planung der nächsten Tage eine grosse Hilfe ist. Gemeinsam mit ihr und Paul fahren wir danach zur psychiatrischen Klinik.

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norocblog

Wir freuen uns, Ihnen heute den norocblog vorzustellen.

Der norocblog wurde so getauft, weil «noroc» vom Rumänischen ins Deutsche übersetzt «Glück» bedeutet. Mit dem von unseren Spenderinnen und Spendern zusammengekommenen Betrag können wir jedes Jahr einen Transport mit Beschäftigungsmaterial in Rumänische Heime realisieren.
Die Spiele und Bastelmaterialien bringen ein Stück Glück oder eben noroc ins Leben der Heimbewohner.

Auf der Startseite finden Sie immer die aktuellsten Informationen.
Vom 25.-30. September 2014 sind wir wieder in Rumänien. In dieser Zeit informieren wir täglich mit einem Kurz-Beitrag.

Willkommen auf unserem neuen Blog – dem norocblog!

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